Sie suchen nach textlichen Anregungen, beispielsweise für ihre Traueranzeige? Wir helfen Ihnen gerne.
1
Herr, Dein Wille geschehe!
2
Endlich kommt er leise,
nimmt mich bei der Hand,
führt mich von der Reise
heim ins Vaterland.
3
Müh und Arbeit war dein Leben,
Ruhe hat dir Gott gegeben.
4
Ich habe dich je und je geliebt,
darum habe ich dich zu mir gezogen
aus lauter Güte
Jerem. 31, 3
5
Vater, in deine Hände befehl ich
meinen Geist, du hast mich erlöst,
Herr, du treuer Gott.
Psalm 31, 6
6
Ewig fern sind alle Leiden,
wenn wir dort verherrlicht stehen;
unser Herz frohlockt mit Freuden,
wenn wir dich, o Jesu, sehen.
7
Nun schlaf ohn’ allen Kummer,
von keinem Weh erschreckt,
bis wieder aus dem Schlummer
dich Jesus Christ erweckt.
8
Die auf den Herrn harren, kriegen
neue Kraft, dass sie auffahren mit
Flügeln wie Adler, dass sie laufen
und nicht matt werden, dass sie
wandeln und nicht müde werden.
Jes. 40, 31
9
Im Kreuz ist Heil. Wir glauben ja,
dass Jesus gestorben und auferstanden
ist; ebenso wird Gott auch die in
Jesu entschlafenen zugleich mit ihm
herbeibringen.
1. Thess. 4, 13 (Epistel der Begräbnismesse)
10
Wer an mich glaubt, der wird leben,
auch wenn er gestorben ist.
Joh. 11, 25
11
Herr, so nimm nun meine Hände und
führe mich durchs dunkle Tal zu dir
ins ewige Licht.
12
Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst,
ich habe dich bei deinem Namen
gerufen, du bist mein.
13
Es ist bestimmt in Gottes Rat,
dass man vom Liebsten, was man hat.
muss scheiden.
14
Herr, deinen Gläubigen wird das Leben nicht
genommen, nur gewandelt.
Die ewige Heimat ist ihnen bereitet bei dir.
15
Ausgelitten hab ich nun, bin am frohen Ziele,
von den Leiden auszuruhn, die ich nicht mehr fühle.
Kein Arzt fand Heilung mehr für mich,
Jesus sprach: „Ich heile dich!“
16
Wie war so reich dein Leben
an Müh und Arbeit, Plag’ und Last;
Wer dich gekannt, kann Zeugnis geben,
wie treulich du gewirket hast.
Nun ruhe sanft, geliebtes Herz,
dir der Friede, uns der Schmerz.
17
Halte dich still, halte dich stumm,
nur nicht forschen: warum? warum?
Nur nicht bittre Fragen tauschen,
Antwort ist doch nur wie Meeresrauschen.
Wie’s dich auch aufzuhorchen treibt,
das Dunkel, das Rätsel, die Frage bleibt.
18
Kein Weinen, kein Flehen bringt dich zurück,
vorbei sind Freuden, Hoffnungen und Glück;
kühl ist dein Grab, tief unser Schmerz,
nun ruhe sanft, du gutes Herz.
19
So schmerzlich kam die Trauerkunde,
gebrochen sei dein junges Herz;
mein Gott, wie schwer war diese Stunde,
wie unaussprechlich groß mein Schmerz.
20
Unsere Mutter ist nicht mehr,
der Platz in unserem Kreis ist leer,
sie reicht uns jetzt nicht mehr die Hand,
der Tod zerriss das teure Band.
21
Wer so gelebt wie du im Leben,
wer so getan hat seine Pflicht,
wer stets sein Bestes hingegeben,
der stirbt selbst im Tode nicht.
22
Weinet nicht an meinem Grabe,
gönnet mir die ew’ge Ruh’,
denkt, was ich gelitten habe,
eh’ ich schloss die Augen zu.
23
Ruhe sanft im kühlen Grab,
befreit von allen Schmerzen,
die Liebe, die dich hier umgab,
lebt fort in unseren Herzen.
24
Ein gutes Mutterherz
hat aufgehört zu schlagen,
zwei nimmermüde Hände ruhn.
25
Nur Arbeit war dein Leben,
du dachtest nie an dich,
nur für die Deinen streben,
galt dir als höchste Pflicht.
26
Ich hab’ den Berg erstiegen,
der euch noch Mühe macht,
drum weinet nicht, ihr Lieben,
ich hab’ mein Werk vollbracht.
27
Stets einfach war dein Leben,
nie dachtest du an dich,
nur für die Deinen streben,
galt dir als höchste Pflicht.
28
Wer treu gewirkt,
bis ihm die Kraft gebricht,
und liebend stirbt,
ach, den vergisst man nicht.
29
Wer dich gekannt,
kann unseren Schmerz ermessen.
30
Die Liebe hört nimmer auf.
31
Unser Herz will dich halten
Unsere Liebe dich umfangen
Unser Verstand muss dich gehen lassen
Denn deine Kraft war zu Ende
Und deine Erlösung eine Gnade.
32
Ein ewiges Rätsel ist das Leben-
und ein Geheimnis bleibt der Tod.
33
Alles hat seine Zeit.
Es gibt eine Zeit der Stille,
eine Zeit des Schmerzes und der Trauer,
aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
34
Du bist von uns gegangen,
aber nicht aus unseren Herzen.
35
Niemals geht man so ganz,
irgendwas von dir bleibt hier
es hat seinen Platz immer bei mir.
36
Niemals wirst Du ganz gehen.
In unseren Herzen wirst Du
immer einen Platz haben
und dadurch weiterleben.
37
Der Herr gibt’s,
der Herr nimmt’s;
was bleibt ist die Liebe.
38
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe,
die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen
und Abschied nehmen müssen.
Albert Schweitzer
39
Die Liebe endet nimmer!
40
Nicht verloren, nur vorangegangen!
Michelangelo
41
Wenn die Hoffnung vergebens war,
bleibt der Glaube an ein Wiedersehen.
42
Ich bin nicht von euch gegangen,
sondern nur voraus.
43
Ganz weit draußen, am Ende des Regenbogens,
werden wir uns wiedersehen!
44
Er ist nun frei,
und unsere Tränen wünschen ihm Glück.
J. W. v. Goethe
44
Der Tod ist das Tor zum ewigen Leben.
46
Ich hab’ den Berg erstiegen,
der euch noch Mühe macht.
Drum weinet nicht ihr Lieben,
ich hab’ mein Werk vollbracht.
47
Das Leben ist eine Reise,
die heimwärts führt.
48
Wir gingen einen langen Weg gemeinsam,
aber er war doch zu kurz.
49
Als Gott sah, dass die Wege zu lang,
die Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde,
legte er seinen Arm um Dich
und sprach: “Komm heim.“
50
Einschlafen dürfen, wenn man müde ist.
Eine Last fallen lassen können,
die man lange getragen hat,
das ist eine tröstliche, eine wunderbare Sache.
Hermann Hesse
51
Ich höre auf zu leben,
aber ich habe gelebt.
Goethe, Egmont
52
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines, dies eine Blatt,
man merkt es kaum, denn eines ist ja keines,
doch dieses eine Blatt allein,
war Teil von unserem Leben, drum wird
das eine Blatt uns immer wieder fehlen.
53
Liebe bedeutet loslassen.
Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen,
jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt.
Gekämpft hast du alleine,
gelitten haben wir gemeinsam,
verloren haben wir alle.
54
Ich habe einen langen Tag hinter mir.
Ich habe gekämpft und habe nicht verloren.
Ich habe gekämpft und habe nicht gesiegt.
Jetzt möchte ich ausruhen in deinen Armen.
55
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Dietrich Bonhoeffer
56
Du siehst den Garten nicht mehr grünen,
in dem Du einst so froh geschafft.
Siehst Deine Blumen nicht mehr blühen,
zum Gehen fehlte Dir zum Schluss die Kraft.
Was Du aus Liebe hast gegeben,
dafür ist jeder Dank zu klein.
Was wir mit Dir verloren haben,
das wissen wir nur ganz allein.
57
Es ist schwer, wenn sich zwei Augen schließen,
zwei Hände ruh`n, die einst soviel geschaffen.
Wie schmerzlich war`s vor Dir zu stehen,
dem Leiden hilflos zuzusehen.
Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft
und hab` für alle Liebe Dank.
58
Gott gebe mir die Gelassenheit
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
59
Spuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen
vorübergezogen war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an
vielen Stellen meines Lebensweges
nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen,
da hast du mir versprochen,
auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den
schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen,
als ich dich am meisten brauchte?“
Da antwortete er:
„Mein liebes Kind, ich liebe dich und
werde dich nie allein lassen, erst recht nicht
in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort , wo du nur eine Spur gesehen hast,
DA HABE ICH DICH GETRAGEN.
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